Andrea

Zuckerfalle.

Wer glaubt, dass die Abnahme durch eine MagenbypassOP wie von selbst läuft, der irtt. Allen voran ICH! Obwohl ich nicht einmal die vorgeschriebenen 6 kleinen Mahlzeiten pro Tag esse, geht es mit der Abnahme seit einer Woche eher schleppend voran. Ich war schier am Verzweifeln und habe mich schon verflucht, dass ich die OP überhaupt habe machen lassen. Wozu auch, wenn sie ausser Schmerzen und ein paar Kilo weniger nichts bringt…

Natürlich sprach da vor allem die Angst und Sorge aus mir. Letztendlich habe ich mich dann überwunden und noch einmal R. behelligt. Ich war der festen Überzeugung, dass mit mir etwas nicht stimmen kann, wenn ich, anders als sie, so „wenig“ abnehme.

Zunächst einmal hat sie mich, ebenso wie meine Ärztin, beruhigt. Sie hatte seinerzeit wohl einen guten Lauf, aber dann auch sechs Monate Stillstand. Offensichtlich ist es so, wie es bei mir läuft, wohl besser. Für meinen Körper, meine Haut und nicht zuletzt für meine Seele, die sich ja auch irgendwie daran gewöhnen muss, dass ihr schützender Panzer nach und nach schmilzt.

Aber R. hat mir noch in anderer Hinsicht die Augen geöffnet. Da ich das pürierte Essen nämlich nicht mehr sehen kann, habe ich mich in der vergangenen Woche hauptsächlich von Joghurt, Panna Cotta und an einem Abend sogar von Eis ernährt. Hauptsache es rutschte gut. Tja und genau hier habe ich den Fehler gemacht, denn die klitzekleine Kleinigkeit, die ich bei alledem übersehen habe, war der Zucker und der steckt ja oft im Detail und ist vielleicht mit verantwortlich für die schleichende Abnahme. Aber ganz sicher sorgte genau dieser Zucker dafür, dass mir ständig so schlecht war.

Ich hätte mir gestern Abend selbst in den Hintern treten können, dass ich so einen dummen Fehler gemacht habe. Aber nun gut. Jetzt weiss ich es ja besser und werde meine Ernährung dementsprechend anpassen. Ab sofort gibt es nur noch Naturjoghurt oder Quark mit selbst gemachtem Fruchtpürree und ansonsten eben Gemüse püriert, denn das geht noch. Morgens versuche ich mich wieder an Porridge mit geschredderten Haferflocken.

Auch wenn heute der erste Tag ist, bin ich doch zuversichtlich und hej – es fehlen nur noch 1,4kg. Dann habe ich die ersten 10kg hinter mir gelassen.

Also, auf geht’s. Es kann nur besser werden.

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