Allgemein · Andrea

Glücksgefühle.

Hallo ihr Lieben. Wie der Titel schon vermuten lässt, gibt es heute mal einen erfreulicheren Beitrag. Ich will euch ja auch nicht permanent die Ohren beziehungsweise Augen volljammern. Dennoch werde ich nie aufhören, ehrlich und unverblümt zu schreiben, welchen Preis ich, und viele andere Gleichgesinnte, zahlen muss/ müssen für den Erfolg und inwiefern mein Leben sich verändert und eventuell auch eingeschränkt ist.

Nachdem ich ja nun letzte Woche die Bestätigung bekommen habe, dass meine Schmerzen nicht eingebildet sind, sondern von leichten inneren Blutungen herrühren, hoffe ich nun, dass wir dieses Problem in den Griff bekommen. Morgen geht es ins Krankenhaus zur Sonographie und dann darf ich auch noch einen Bauchgürtel tragen, damit, was da auch immer gerissen ist, nicht weiter reisst.

Ich mache ja alles, was zu meiner Besserung beiträgt. Arbeiten darf ich Ende der Woche noch nicht und so habe ich noch zwei Wochen Zeit, mich weiterhin zu erholen. Mittwoch geht es dann zur ersten regulären Kontrolle bei meinem Operateur und im Anschluss direkt zur Ernährungsberatung.

Wenn alles gut geht, darf ich ab Donnerstag oder Anfang nächster Woche endlich in die zweite Phase des Kostaufbaus einsteigen, was bedeuten würde, dass die pürierte Kost endlich vom Speiseplan verschwindet und ich gekochte und fein geschnittene Lebensmittel essen darf. Aber ganz ehrlich? In gewisser Weise mache ich das schon heute hin und wieder so. Ich kann nichts Püriertes mehr sehen, geschweige denn von der Konsistenz her in meinem Mund ertragen. So ernähre ich mich hauptsächlich von Kartoffelbrei, Fruchtpürree, Apfelmark, Porridge, Joghurt, Quark, Babybrei und Gemüsesuppen. Aber gestern habe ich für eine Freundin und ihren Sohn mein berühmtes Mango-Chicken-Curry mit selbst gebackenem Naan gemacht und ich habe ein Ministück Naan in das Curry getunkt. Das war so eine Wohltat und heute habe ich ein wenig Lasagne einfach durch Kauen selbst püriert :o)

Es tut gut, wieder normale Texturen und Geschmäcker im Mund zu haben. Ich esse sicher noch immer zu wenig, aber mir ist nicht mehr permanent schlecht und das ist auch schon ein Fortschritt.

Die Schmerzen beeinträchtigen mich eher in Bezug auf das Sitzen. Liegen und gehen funktioniert ganz gut und ich gehe eine Menge. Einfach weil es gut tut und so hat meine Unfähigkeit, Auto zu fahren, in mir mal wieder das Bewusstsein geweckt, dass ich so vieles zu Fuss erledigen kann und mir damit auch noch etwas Gutes tue.

Die wahren Glücksgefühle hatte ich aber heute Morgen. Offensichtlich sind neben den knapp 11kg vor allem auch ein paar Zentimeter Umfang geschmolzen und so konnte ich heute eine Hose und einen BH anziehen, die mir schon ewig nicht mehr gepasst haben und eine Bluse, die ich neu gekauft habe. Ich habe mich durch einige Klamotten aus meinem Schrank probiert und bin so froh, dass immer mehr passt und dass ich nicht mehr so weit davon entfernt bin, die nächsten anziehen zu können.

Es geht also voran und aufwärts und die ollen Blutungen samt Schmerzen bekomme ich auch noch in den Griff.

Euch einen schönen Abend und Dir liebe Nenja noch zwei tolle Tagen bis zum WT!!!

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